Witzenhausen erleben

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Kassel

Kassel

Die Großstadt Kassel mit rund 240.000 Einwohnern liegt in Nordhessen an der Fulda. In Kassel-Wilhelmshöhe ist im 18. Jahrhundert der Bergpark mit Schloß und zahlreichen Viadukten aus der griechischen und römischen Mythologie erstanden. Vom Schloß aus führen viele Wege zum Wahrzeichen der Stadt dem Herkules. Er thront auf einem Oktagon in luftiger Höhe. Von hier aus (der Herkules ist begehbar) hat man einen herrlichen Blick über Kassel.

Der Bergpark mit dem Schloß im Stadtteil Wilhelmshöhe wurde von Landgraf Karl geplant. Der Park hat eine herausragende Stellung unter den Barockgärten. Vom höchsten Punkt des Habichtwaldes - hier wurde auch die Herkules-Statue erbaut - sollten geführte Wasserfluten über Kaskaden bis zum Schloß hinabführen. Es wurde nur ein Teil umgesetzt. Das Wasser fließt teilweise in 'künstlich angelegten' Bachläufen. Zu bestimmten Zeiten strömt das Wasser in einer großen Fontäne in den Schloßteich.

Die Karlsaue liegt unterhalb eines der größten Plätze Deutschlands - dem Friedrichplatz. Sie war ursprünglich als Grünfläche mit stark symetrischer Anordnung angelegt worden. Zahlreiche Beete, Baumreihen und Bauten laden zum Wandeln ein.

Der Bau der Brüderkirche wurde 1292 begonnen. Weitere Kirchen sind: die ehemalige Stiftskirche St. Martin und St. Elisabeth sowie die Karlskirche.


Alle vier bis fünf Jahre ist die Stadt während der "documenta" das Mekka der modernen Kunst.


In der Sternwarte Calden veranstaltet der Astronomische Arbeitskreis Kassel e.V. Seminare und Führungen.



Göttingen

Göttingen

Göttingen liegt etwa 20 km nördlich Witzenhausens an der Leine. Die erste geschichtliche Erwähnung datiert auf das Jahr 953. Im Jahre 1737 wurde die Universität vom Kurfürsten von Hannover gegründet. Die nach seinem Namen benannte Universität brachte eine Reihe geistiger Grössen hervor. Die meist geküßte Frau Deutschlands - das Gänseliesel - ist am Marktplatz zu sehen. Jeder Doktorand muß(te) nach seiner Promotion der Gänseliesel einen Kuß auf die Wange geben. Die Gänseliesel steht unweit des historisch gut erhaltenen Rathaus. Es wurde ab 1270 in mehreren Bauabschnitten erbaut. In ihm sind u.a. Ratskeller und Scharwache untergebracht.

An verschiedenen Stellen finden sich Universitätsbauten aus der Gründungszeit. Dazu gehören die Sternwarte (1816), das Collegiengebäude, Botanischer Garten...

Das Städtische Museum im Hardenberger Hof hat eine umfangreiche Sammlung aus der Ur- und Frühgeschichte sowie der Landes-, Stadt und Universitätsgeschichte. Die Kunstsammlung der Uni umfaßt Werke der Malerei, Graphik und Plastik aus Deutschland vom 14. - 20. Jhd., aus den Niederlanden und aus Italien.

Die Niedersächische Staats- und Universitätsbibliothek in der Prinzenstr. hat mit über 1,5 Millionen Büchern, Handschriften, Inkunabeln (1 Gutenberg Bibel) einer der gößten Bestände im deutschsprachigem Raum.

Die große Fußgängerzone mit zahlreichen Geschäften, Cafes und ... lädt zum Bummeln und Verweilen ein.
Und die zahlreichen kulturellen Angebote: Veranstaltungen, Deutsches Theater, Junges Theater etc. machen Göttingen lebendig.

Der Kiessee in Göttingen zieht bei gutem Wetter zahlreiche Menschen zu einem Spaziergang ein. Der Rundweg wird aber auch von einigen Freizeitsportlern genutzt.



Radfahren

Bad Sooden-Allendorf

Der Name Sooden-Allendorf stammt vom Zusammenschluß der beiden Orte "Altes Dorf" nördlich und "Sooden" südlich der Werra. Wie im Namen schon zu lesen, ist die Geschichte der Gemeinde eng an die Salzgewinnung geknüpft. Am Soodener Tor wurde Zoll auf das Salz erhoben. Heute sind hier Teile des Salzmuseums (Öffnung: Mi, So, Feiertage, Nachmittags) mit: Siedehaus-Nachbildung (1600), Transport des Salzes auf den alten Salzstraßen... untergebracht. 1906 wurde die Salzproduktion eingestellt. Steinsalz machte die Gewinnung von Siedesalz unrentabel. Der Kurbetrieb entwickelte sich. Die Salinen mit der salzhaltigen Luft sind gut für die Atemwege. Die schönen Parkanlagen, die Fußgänderzone mit Fachwerkhäusern und die Zeugnisse der Salz-Stadt laden zum Verweilen ein.



Eschwege

Eschwege

Die Kreisstadt Eschwege liegt an der Werra am Fuß des Leuchtberges nordwestlich des Schlierbachswaldes und östlich des Meißners.

Die erste Erwähnung im Jahre 974 geht auf 'eskinivvach' (germanisch: Siedlung bei den Eschen am Wasser) findet Eschwege In merowingischer Zeit entstand hier ein fränkischer Königshof zur Grenzbefestigung der Werrafurt nach Thüringen. Auf diese Zeit deutet auch die Altstädterkirche hin. Sie ist dem heiligen Dionys einem Heiligen der Merowinger geweiht. Die erste schriftliche Erwähnung geht auf die Gründung des Kanonissenstift um 1000 auf dem Cyriakusberg in einer Urkunde von Kaiser Otto II zurück. 60 Jahre nach dem Erhalt der Marktrechte bekommt Eschwege im Jahre 1249 die Stadtrechte verliehen. Die Besitzverhältnisse wechselten zwischen den Häusern aus Hessen, Nassau und Thüringen. Im Jahre 1433 fiel die Stadt wieder an die Landgrafschaft Hessen. Die Landgrafen Philipp I., Wilhelm IV. und Moritz bauten die Burg zu einem Schloss aus. Im dreißig-jährigem Krieg hatte Eschwege unter großen Verwüstungen zu leiden. Die Stadt erhielt im Jahre 1875 einen Bahnanschluss, als die Strecke von Bebra nach Eschwege gebaut wurde. Um 1930 lebten rund 12.000 Menschen in der Stadt. Nach der Gebietsreform 1973 kamen sechs neue Stadtteile hinzu. Die Einwohnerzahl stieg auf rund 24.000 an.

Eschwege ist geprägt von einem mittelalterlichen Stadtkern mit geschlossener Fachwerkbebauung. Eines der ältesten Gebäude ist die Marktkirche St. Dionys und der fränkische Königshof. Darüber hinaus gibt es weitere sehenswerte Gebäude, wie: Neustädter Kirche St. Katharina; Eschweger Landgrafenschloss, mit Dietemann-Turm und Frau-Holle-Brunnen, 1386 als Burg erbaut, im 16. und 17. Jahrhundert zum Schloss erweitert, seit 1821 Sitz der Kreisverwaltung; Hochzeitshaus, städtisches Bürgerhaus von 1578; Cyriakusberg / Schulberg mit dem Karlsturm (Schwarzer Turm), einzig erhaltener Bau des Kanonisstifts aus dem 11. Jahrhundert; Nikolaiturm,ehemaliger Kirchturm von 1455; Bismarckturm auf dem Leuchtberg, von 1903; Schäferhalle; Ehemalige Synagoge; Hospitalkapelle; Kloster, Sitz der Eschweger Klosterbrauerei sowie Hexenkeller.

Weitere Kultur und Sehenswürdigkeiten der Stadt sind verschiedene Museen, wie das Stadtmuseum Eschwege, das Eschweger Zinnfiguren- und Miniaturenkabinett, das Eisenbahnmuseum etc. sowie der Sophiengarten mit Heil- und Küchenkräutern. Darüber hinaus gibt es vielfältigen Freizeitmöglichkeiten, wie: Rad- und Wanderwege, Hochseilgarten im Kletterwald, Nordic Walking Park, Segeln und Surfen auf dem Werratalsee mit Badestrand und Beachvolleyball, Wasserwandern mit dem Kanu auf der Werra, Frei- und Hallenbad, Tennis, Bowling, usw.



Heiligenstadt

Heiligenstadt

Die Stadt Heilbad Heiligenstadt im Eichsfeld ist malerisch im Leine-/Geisledetal von den beiden Höhenzügen Iberg und Dün umschlossen. 973 wurde der Ort erstmals erwähnt, erhielt 1227 die Stadtrechte und ist seit 1929 Kurort. Das Stadtbild wird von drei gotische Kirchen geprägt. Sie sind von Fachwerkhäusern und Barockbauten umgeben. Einige kulturelle Veranstaltungen, ein Besuch im Eichsfelder Heimatmuseum oder im Theodor-Storm-Literaturmuseum locken jedes Jahr viele Besucher.



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